Legacy Turbo RS Sedan "Emma"

18.11.2011 13:39

NEUZUWACHS - Nach längerer Überlegung setzten wir uns nun mit "Emma" auseinander. Emma war der ursprüngliche Projektname des ehemaligen Besitzers, der über 2 Jahre lang doch einge Euros in neue und interessante Teile und eine Komplettlackierung investiert hatte. Emma ist als Name für eine "Lady aus den 90ern" vielleicht nicht mehr ganz passend, dennoch aber die Eigenwilligkeiten und Seltenheit des Fahrzeugs in Sedan-Ausführung! Das Kraftfahrtbundesamt hat vor kurzem bestätigt,das per 01.01.2011 zuletzt 29 Stück dieses Fahrzeugtyps in Deutschland noch zugelassen waren. Also ist wohl "Emma" Nr. 30, welche wieder unterwegs sein wird!

Die 6-Punkt-Zelle , welche ich in einem durchgerosteten Super-Station ( siehe auch Hausschlachtung ) viele Stunden eingepasst habe, wiegt ja auch etwas. Der vierte Super-Station übrigens, der nicht mehr zu retten war, aber als Teileträger dient. Totgerostet, wie viele andere. Schade! Es gibt fast keine "Leggy Turbos" mehr. Nach dem Zerlegen des wildschadenreparierten Fahrzeuges wurde erhebliche Durchrostung in den hinteren Radhausbereichen festgestellt. Nach 20 Jahren erfolgte nun die Behandlung des Unterbodens und der rostbefallenden Bereiche mit Trockeneis.Nach der Rückkehr wurden ein ansonsten passabler Zustand festgestellt. Neues Blech, Zinn und gute Freunde, die ihr Handwerk im Karosserie-bau richtig verstehen, machten viel wieder gut - auch die gutgemeinte, aber fachmännische unkorrekte Vorgehensweise im Rahmen einer Blech-Presto-Instandsetzung. Ein halber Tag ging dann mit Beschichten von Steinschlagschutz und Farbe dahin. Das Ergebnis kann sich wirklich sehen lassen ( OEM ). Das Fahrzeug wurde derweil der Inneneinrichtung beraubt. Zur Sicherheit wurde der Zelleneinbau nochmals ím Sedan getestet. Fazit: Die Schiebedachkassette war im Weg. Ausbau und 25 Kilogramm Fahrzeuggewicht gespart. Die Zellenfüsse wurden eingepasst und eingeschweißt. Nach den restlichen Blechreparaturen befindet sich das Fahrzeug beim Lackierer. Ohne Himmel und Verkleidungen schon sehr gewöhnungsbedürftig aus. Irgendwie wünscht man sich einem minimalistischen Himmel analog eines Sparkäfers und etwas Leichtbauteppich. Die 2 und 4 Kolben-Bremssättel aus dem 90ern, sowie eines neueren STI mit neuen Belägen und Scheiben sind aus UK eingetroffen und die Stahlflexleitungen sind unterwegs. In der nächsten Zeit werden die Konsolen für die Sitze im Legacy Super-Station Schlachtfahrzeug angepasst, bevor es dem Verwerter zugeführt wird.

Ein Schiebedachersatz zum Verschließen der Dachhaut aus CFK hat der TÜV nicht genehmigt. Es wären u. a. Absplitterungstests notwendig. Das originale Glasdach diente als Tiefziehform für eine 1,5 mm Aluminiumtafel. Der Deckel aus Alu ist nun fertig und kann eingesetzt werden, wenn die Verschraubungshalter fertig sind. Diverse Aufkleber im Stil der Zeit sind angedacht! Und natürlich auch:

 


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